Netzwerk

Das von uns genutzte Rechenzentrum IP-Exchange betreibt keine Leitungswege selbst, sondern mietet von unterschiedlichen Carriern Verbindungen an um darüber ein modernes Layer2 Netz aufzubauen. Der Vorteil: Dieses Netz arbeitet Anbieter unabhängig und mehrfach redundant, trotzdem eigenverwaltet. Je mehr internationale Backboneanbieter die Infrastruktur betreiben, desto unbedeutender sind auftretende Störung eines einzelnen.

IP Exchange nutzt gleichzeitig und kontinuierlich die Backbones von mehreren Carriern. Selbst bei möglichen Problemen im Leitungsnetz eines Anbieters wird unsere Netzstabilität nicht beeinträchtigt, da auch drei oder zwei Backbones diese Aufgabe problemlos erfüllen. Ringleitungen der einzelnen Partner komplettieren die Qualität diese Netzwerkes.

Das Qualitätskriterium für ein modernes Rechenzentrum ist eine hochperformante Anbindung an den DE-CIX in Frankfurt, dem nationalen Austauschknoten in Deutschland. Daher ist IP Exchange über 2x 10 Gbit/s am DE-CIX angeschlossen. Zusätzlich bedienen sie europaweit die adäquaten Knoten über einen Partner, auf dessen Netz sie entsprechende Bandbreiten bis dorthin gebucht haben.

Internetanbindung (Stand 03/2010):
  • 12,5 Gbit/s DTAG FRA
  • 10 GBit/s KPN Euroring NBG
  • 10 GBit/s KPN Euroring MUC
  • 10 GBit/s LambdaNet FRA
  • 10 GBit/s Level3 NBG
  • 10 GBit/s Level3 MUC
Direkte Peerings (Stand 03/2010):
  • 2x 10,0 GBit/s DE-CIX
  • 1,0 GBit/s N-IX Nürnberg
  • 1,0 GBit/s AMS-IX  Amsterdam
  • 1,0 GBit/s VIX Wien
  • 1,0 GBit/s ALP-IX München
  • 1,0 GBit/s SwissIX Zürich
  • diverse 100Mbit-Peerings zu weiteren europäischen Nachbarländern
Gesamt: über 85 GBit/s Bandbreite durch Upstreams und Peerings

Netzwerkanbindung unserer 19“-Schränke:
Unsere 19“-Schränke sind mit mehrfach 100MBit angebunden. Die Leitungen sind gebündelt (Failover und Lastverteilung) und werden über einen Switch direkt auf die beiden externen Interfaces des Firewall-Clusters (optional bei Miete des Loadbalancers) gepatcht. Die GBit-Interfaces des Firewall-Clusters werden für die interne DMZ-Zone und die gesicherte Zone verwendet. Die komplette Verkabelung in den Schränken ist in Gbit ausgeführt und redundant ausgelegt, damit das Netzwerk auch bei Ausfall eines internen Switch oder eines Loadbalancers/Firewall weiter funktioniert. Die Schränke sind untereinander und mit dem Backup-System in der zweiten Brandschutzzone über gemanagte Gbit-Swichtes verbunden.